Produkt-Rückrufkostenversicherung

Hersteller, Importeure und Händler sind unter anderem aufgrund des Produktsicherheitsgesetzes verpflichtet,  Produkte für Endverbraucher zurück zu rufen und ggf. weitere Schadenverhütungsmaßnahmen zu ergreifen.

Ziel ist es Personenschäden zu vermeiden, weil von dem Produkt ein Risiko ausgeht oder ausgehen kann.

Aufsichtsbehörden sind außerdem ermächtigt, Maßnahmen anzuordnen, die dem Verbraucherschutz dienen.

Die Kosten hierfür trägt im jedem Fall das Unternehmen, also der Hersteller, Importeur oder Händler !!!

Die Rückrufkostenversicherung deckt die dadurch für Hersteller, Importeure oder Händler entstehenden Kosten.

Aktuelle Fälle finden Sie unter www.produktrueckrufe.de

Versicherungsschutz

Versichert ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers für Vermögensschäden die dadurch entstehen, dass zur Vermeidung von Personenschäden ein Produktrückruf durchgeführt wird oder aufgrund behördlicher Anordnung durchgeführt werden muss.

Ursache müssen festgestellte Mängel oder vermutete Mängel z. B. nach Stichprobenbefunden sein.

Erzeugnisse können sowohl vom Versicherungsnehmer hergestellte, gelieferte oder vertriebene Erzeugnisse als auch Produkte Dritter sein, die Erzeugnisse des Versicherungsnehmers enthalten.

Der Versicherungsnehmer hat auch dann Versicherungsschutz, wenn er zur Erfüllung seiner gesetzlichen Rückrufverpflichtung unter den genannten Voraussetzungen selbst einen Rückruf durchführt und ihm hierdurch ein Vermögensschaden (= Kosten) entsteht.

Für Ansprüche wegen Personenschäden oder Sachschäden und allen sich daraus ergebenden Vermögensschäden wird zwingen eine Betriebs- und Produzkthaftpflichtversicherung benötigt.