Erweiterte, Verschärfte und Konventionelle Produkthaftpflicht-Versicherung für Entwickler, Hersteller, Händler, Importeure und Dienstleister im Bereich der Medizintechnik und für Medizinprodukte

Hier geht es zum Angebot für Ihre Betriebs-/Produkthaftpflichtversicherung

Produkte mit medizinischer Zweckbestimmung heißen Medizinprodukte. Sie sind für die Anwendung beim Menschen bestimmt. Anders als bei Arzneimitteln, die pharmakologisch, immunologisch oder metabolisch wirken, wird die bestimmungsgemäße Wirkung bei Medizinprodukten primär auf z. B. physikalischem Weg erreicht.

Zu den Medizinprodukten gehören z. B. Antigen-Tests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung – TestV), Implantate, Produkte zur Injektion, Infusion, Transfusion und Dialyse, humanmedizinische Instrumente, medizinische Software, Katheter, Herzschrittmacher, Dentalprodukte, Verbandstoffe, Sehhilfen, Röntgengeräte, Kondome, ärztliche Instrumente sowie Labordiagnostika.

Die gesetzliche Definition von Medizinprodukten ist in § 3 des Medizinproduktegesetz – MPG definiert.

Trotz aller Sicherheit geht es auch um die Frage, was passiert wenn ein Produkt versehentlich fehlerhaft ist? Wer sichert mich ab, falls ein Mensch allergisch reagiert und durch mein Produkt ins Krankenhaus kommt?

Unser umfassendes Konzept zur Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung deckt Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden von Dritten ab (B2C und B2B), die Ihr Unternehmen in Anspruch nehmen.

Unser Konzept bietet einen kompletten Schutz für Ihren gesamten Betriebs-, Produkt- und Lieferbereich einschließlich aller betriebs- und branchenüblichen Risiken.

Branchenbeispiele im Bereich Life Science:

Entwickler, Hersteller und Händler von Medizintechnik und Medizinprodukten (vom chirurgischen Instrument über Geräte wie z.B. Laser oder auch Antigen-Tests (Corona-Schnelltest) bis zum Implantat)
Entwickler, Hersteller und Händler von Pharmazeutischen Produkten
Entwickler, Hersteller und Händler von Biotechnologischen Produkten
Auftragsforschungsunternehmen (CRO’s)
Dienstleister für die oben genannten Bereiche, z.B. Lohnfertigungsbetriebe, Lohnforschungsunternehmen,
Labore, etc.

Wieso brauchen auch Händler, onlineshops und Importeure eine erweiterte bzw. verschärfte Produkthaftpflicht-Versicherung?

Sie sind „nur“ Händler? Sie betreiben „nur“ einen onlineshop? Sie brauchen also keine erweiterte Produkthaftpflicht-Versicherung?

Irrtum!!! Die Haftung für Schäden durch mangelhafte Produkte trifft immer auch alle Händler und alle onlineshops.

Angebotsanfrage zur Erweiterten Produkthaftpflichtversicherung

Der richtige Versicherungsschutz

Zusammen mit namhaften Versicherern haben wir ein Spezialkonzept konzipiert. Abhängig vom Risikoprofil bieten wir Kapazitäten für Personenschäden, Sachschäden und Produkthaftpflichtschäden betragen bis 50.000.000 Euro.

Der Versicherungsschutz beinhaltet 1) die Prüfung der Haftungsfrage, 2) die Abwehr unberechtigter Forderungen und 3) die Befriedigung der berechtigten Ansprüche.

Absicherung des Rückrufkostenrisikos – Erweitern Sie Ihren Versicherungsschutz

Über eine individuelle Police sind Vermögensschäden versicherbar, wenn ein vorsorglicher Rückruf durchgeführt werden muss.

Gründe sind festgestellte oder nach objektiven Tatsachen (z. B. Stichprobenbefunde) vermutete Mängel von Erzeugnissen oder aufgrund behördlicher Anordnung zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden.

Versicherbar sind der Fremdrückruf und/oder der Eigenrückruf.

Beim Rückruf von vielleicht gefährlichen Produkten geht es nicht um Schadenersatz, sondern um Schadenverhütung. Gesetzliche Vorschriften, die den Hersteller oder Händler zum Rückruf verpflichten, sind daher dem Recht der Gefahrenabwehr zuzurechnen.

Der BGH stellt in seinen Urteilen immer wieder klar, dass die Sicherungspflichten eines Herstellers und Quasi-Herstellers nicht mit dem Inverkehrbringen des Produktes enden: „Der Hersteller ist vielmehr verpflichtet, auch nach diesem Zeitpunkt alles zu tun, um Gefahren abzuwenden, die sein Produkt erzeugen kann. Er muss es auf noch nicht bekannte schädliche Eigenschaften hin beobachten und sich sich über seine sonstigen, eine Gefahrenlage schaffenden Verwendungsfolgen informieren. Hieraus können sich insbesondere Reaktionspflichten zur Warnung vor etwaigen Produktgefahren ergeben, wobei Inhalt und Umfang einer Warnung und auch Ihr Zeitpunkt wesentlch durch das jeweils gefährdete Rechtsgut bestimmt werden und vor allem von der Größe der Gefahr abhängig sind. Erst recht treffen den Händler solche Pflichten, sobald er erkennt oder für möglich hält, dass sein Produkt einen ihm anzulastenden Konstruktionsfehler aufweist.“

Fazit: Für Hersteller besteht die Pflicht zum Rückruf von gefährlichen Produkten und auch die Tragung der dadurch verursachten Kosten.

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Deckungsinhalte der Erweiterten Produkthaftpflichtversicherung

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